Geduld & Ausdauer, Selbstbewusstsein & Unabhängigkeit

Dominiks Zeichentraum

Beschreibung
Geschichte
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Der 16-jährige Dominik träumt davon, Comiczeichner zu werden, doch er zweifelt an seinem Talent. Ermutigt von seiner Freundin Lisa und einem Schulwettbewerb, überwindet er seine Ängste und entdeckt seine wahre Begabung.
von Traumfaenger.de

An einem verregneten Donnerstagnachmittag saß Dominik in seinem Zimmer und starrte auf die leeren Blätter vor ihm. Der sechzehnjährige Schüler war ein begeisterter Comic-Leser und träumte seit Jahren davon, seine eigenen Geschichten zu zeichnen. Doch die Zweifel an seinem Talent hatten ihn bisher davon abgehalten, seine Werke jemandem zu zeigen.

„Was, wenn sie meine Zeichnungen lächerlich finden?“, murmelte er vor sich hin, während er einen Bleistift in der Hand drehte. Seine Augen wanderten zu den Regalen, die voller Comics waren – von Superheldenabenteuern bis hin zu lustigen Geschichten über sprechende Tiere. Diese bunten Welten hatten ihn immer fasziniert, doch der Mut, seine eigenen Ideen umzusetzen, fehlte ihm.

An diesem Tag hatte die Schule einen Comic-Wettbewerb angekündigt. Dominik hatte den Flyer in der Pause entdeckt und konnte seitdem an nichts anderes mehr denken. Er wusste, dass dies seine Chance war, aber der Gedanke, an dem Wettbewerb teilzunehmen, machte ihn nervös.

„Dominik, du musst es versuchen“, sagte seine beste Freundin Lisa, als sie sich nach der Schule trafen. „Du bist wirklich talentiert. Ich habe deine Skizzen gesehen, und sie sind großartig!“

„Du sagst das nur, weil du meine Freundin bist“, antwortete Dominik und blickte zu Boden.

„Nein, wirklich!“, erwiderte Lisa energisch. „Ich meine es ernst. Du hast eine Gabe. Wenn du es nicht versuchst, wirst du es nie herausfinden.“

Dominik seufzte tief und schaute aus dem Fenster. Der Regen prasselte gegen die Scheiben, und der Himmel war grau und düster. Vielleicht war es ein Zeichen, dass er es wagen sollte. Schließlich nahm er all seinen Mut zusammen und sagte: „Okay, ich mache mit.“

Am nächsten Tag begann Dominik intensiv an seinem Comic zu arbeiten. Er verbrachte Stunden damit, Charaktere zu entwickeln, Geschichten zu erfinden und seine Zeichentechniken zu verbessern. Während er zeichnete, vergaß er die Zeit und tauchte in seine eigene Welt ein. Die Begeisterung, die er beim Kreieren seiner Comics spürte, gab ihm die Energie, immer weiterzumachen.

„Wow, das sieht echt cool aus!“, rief sein jüngerer Bruder Ben, als er eines Nachmittags in Dominiks Zimmer kam und die Zeichnungen sah.

„Danke“, sagte Dominik, ein wenig verlegen, aber auch stolz. Es war das erste Mal, dass er jemandem seine Arbeiten zeigte.

„Kannst du mir eine Geschichte erzählen?“, fragte Ben neugierig.

„Natürlich“, antwortete Dominik und begann, die Abenteuer seiner Charaktere zu erzählen. Ben lauschte begeistert, und seine Augen leuchteten vor Aufregung.

Die Wochen vergingen, und Dominik arbeitete unermüdlich an seinem Comic. Er verbesserte seine Techniken, experimentierte mit verschiedenen Stilen und wurde immer selbstbewusster. Seine Freunde und Familie unterstützten ihn dabei, indem sie ihm Mut zusprachen und seine Fortschritte lobten.

„Du hast echt Fortschritte gemacht“, bemerkte Lisa eines Tages, als sie zusammen in der Bibliothek saßen und Dominik an seinem Comic arbeitete. „Ich wusste, dass du es schaffen kannst.“

„Danke, Lisa“, sagte Dominik mit einem Lächeln. „Ohne dich hätte ich mich das nie getraut.“

„Du hast es selbst geschafft“, erwiderte Lisa. „Ich habe dir nur einen kleinen Schubs gegeben.“

Endlich war der Tag des Wettbewerbs gekommen. Dominik reichte sein Comic ein und wartete gespannt auf die Ergebnisse. Die Tage bis zur Bekanntgabe der Gewinner zogen sich wie Kaugummi, und Dominik konnte kaum schlafen vor Aufregung.

Als der große Tag schließlich kam, versammelten sich alle Teilnehmer in der Aula der Schule. Der Direktor betrat die Bühne und begann, die Gewinner bekannt zu geben. Dominiks Herz klopfte schneller, als der zweite Platz verkündet wurde – es war nicht sein Name.

„Und der erste Platz im Comic-Wettbewerb geht an… Dominik Müller!“, rief der Direktor.

Dominik konnte es kaum glauben. Er stand auf und ging zögernd zur Bühne, während seine Mitschüler applaudierten. Der Direktor überreichte ihm eine Urkunde und ein Buch mit seinen Lieblingscomics als Preis.

„Herzlichen Glückwunsch, Dominik“, sagte der Direktor. „Dein Comic hat uns alle beeindruckt. Du hast eine echte Begabung.“

Dominik strahlte vor Freude und konnte seine Tränen kaum zurückhalten. Es war ein Moment, den er nie vergessen würde. All die Zweifel und Ängste, die ihn so lange geplagt hatten, waren verschwunden. Er hatte es geschafft.

„Ich wusste, dass du es kannst!“, rief Lisa und umarmte ihn fest, als er von der Bühne kam.

„Danke, Lisa“, sagte Dominik. „Ohne deine Unterstützung hätte ich das nie geschafft.“

„Jetzt musst du mir aber versprechen, dass du weiterhin Comics zeichnest“, sagte Lisa lachend. „Die Welt braucht deine Geschichten.“

„Das verspreche ich“, antwortete Dominik mit einem breiten Lächeln. „Das ist erst der Anfang.“

Von diesem Tag an änderte sich vieles für Dominik. Er zeichnete jeden Tag und wurde immer besser. Seine Lehrer ermutigten ihn, an weiteren Wettbewerben teilzunehmen und seine Werke zu veröffentlichen. Dominik entdeckte, dass seine Leidenschaft für Comics ihm nicht nur Freude bereitete, sondern auch die Kraft gab, seine Träume zu verwirklichen.

„Geduld und Ausdauer sind der Schlüssel“, sagte sein Kunstlehrer, als er Dominiks Fortschritte bewunderte. „Und du hast beides gezeigt.“

„Danke, Herr Braun“, sagte Dominik. „Ich habe viel gelernt, und ich werde weiter daran arbeiten.“

„Das ist die richtige Einstellung“, antwortete Herr Braun. „Wer weiß, vielleicht sehen wir eines Tages deine Comics in den Buchläden.“

Diese Worte gaben Dominik noch mehr Motivation. Er setzte sich neue Ziele und arbeitete hart daran, sie zu erreichen. Mit jedem Tag wuchs sein Selbstvertrauen und seine Unabhängigkeit. Er wusste, dass er mit der richtigen Einstellung und der Unterstützung seiner Freunde und Familie alles erreichen konnte.

Ein Jahr später war Dominik bereits ein bekannter Name an seiner Schule und in der Umgebung. Seine Comics wurden in der Schulzeitung veröffentlicht, und er erhielt Einladungen zu lokalen Kunst- und Comic-Ausstellungen. Doch trotz seines Erfolgs blieb er bescheiden und konzentrierte sich weiterhin auf seine Arbeit.

„Es ist erstaunlich, wie weit du gekommen bist“, sagte Lisa, als sie sich eines Nachmittags in einem Café trafen. „Ich erinnere mich noch, wie nervös du warst, als du das erste Mal von dem Wettbewerb erfahren hast.“

„Ja, es fühlt sich wie eine Ewigkeit an“, antwortete Dominik und nahm einen Schluck von seinem Kakao. „Aber ich habe auch viel gelernt. Nicht nur über das Zeichnen, sondern auch über mich selbst.“

„Du hast wirklich hart gearbeitet“, sagte Lisa bewundernd. „Das ist der Grund, warum du so erfolgreich bist.“

„Und ich werde nicht aufhören“, sagte Dominik entschlossen. „Es gibt noch so viele Geschichten, die ich erzählen möchte.“

„Das freut mich zu hören“, antwortete Lisa. „Ich bin gespannt auf deine nächsten Werke.“

Dominik lächelte und fühlte sich erfüllt. Er hatte seinen Weg gefunden und wusste, dass er mit Geduld und Ausdauer alles erreichen konnte. Die Unterstützung seiner Freunde und Familie hatte ihm geholfen, seine Zweifel zu überwinden und sein volles Potenzial zu entfalten. Nun war er bereit, die Welt mit seinen Comics zu erobern und seine Träume weiter zu verfolgen.

Und so setzte Dominik seinen Weg fort, mit der Leidenschaft und Entschlossenheit, die ihn bereits so weit gebracht hatten. Er wusste, dass der Weg nicht immer einfach sein würde, aber mit jedem Schritt, den er machte, wurde er stärker und selbstbewusster. Er hatte gelernt, dass Träume wahr werden können, wenn man nur an sich selbst glaubt und niemals aufgibt.

„Auf zu neuen Abenteuern“, flüsterte Dominik, als er an seinem nächsten Comic arbeitete. „Die Welt wartet auf meine Geschichten.“

Geduld & Ausdauer
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