Einfühlungsvermögen & Empathie, Selbstbewusstsein & Unabhängigkeit, Verantwortung & Zuverlässigkeit

Das magische Werkzeug aus der Zukunft

Beschreibung
Geschichte
Weitere Geschichten
In einem versteckten Dorf entdeckt Tischlerin Frieda eine magische Bohrmaschine, die Gedanken in Holz verwandeln und Nachrichten aus der Zukunft anzeigen kann. Zusammen mit Herrn Wirbelwind entdeckt sie die Freuden und Gefahren der Zeitreise-Erfindung.
von Traumfaenger.de

In einem kleinen, versteckten Dorf, umgeben von dem dichten und geheimnisvollen Erzählsteinhain, lebte ein junges Mädchen namens Frieda. Frieda war eine talentierte Tischlerin, deren Hände aus den einfachsten Holzstücken die wundervollsten Gegenstände zaubern konnten. Ihre Werkstatt war gefüllt mit allerlei selbstgebauten Spielzeugen, Möbeln und kunstvollen Skulpturen, die das Herz jedes Betrachters erfreuten.

Eines Nachmittags, als die Sonne ihren Weg durch das dichte Blätterdach des Erzählsteinhains bahnte, machte sich Frieda auf, um nach neuem Holz für ihre nächste Kreation zu suchen. Der Wald war voller Geheimnisse und Geschichten, die darauf warteten, entdeckt zu werden, und Frieda liebte es, zwischen den alten Bäumen nach Inspiration zu suchen.

Während sie durch den Wald streifte, fiel ihr Blick auf ein seltsames Objekt, das halb im Moos versteckt lag. Es sah aus wie eine Bohrmaschine, aber anders als jede, die sie je zuvor gesehen hatte. Sie war aus einem schimmernden Metall gefertigt, das im Sonnenlicht funkelte, und hatte merkwürdige Symbole entlang ihres Griffs eingraviert. Frieda, getrieben von Neugier und ihrem unermüdlichen Forschergeist, nahm das merkwürdige Gerät mit zurück in ihre Werkstatt.

Kaum hatte sie begonnen, die Bohrmaschine zu untersuchen, trat Herr Wirbelwind, der leidenschaftliche Labyrinthgestalter des Dorfes, in ihre Werkstatt. Herr Wirbelwind war bekannt für seine komplizierten und wunderschönen Labyrinthe, die er sowohl auf Papier als auch im Wald erschuf.

„Hallo Frieda, was hast du denn da?“ fragte Herr Wirbelwind, während er neugierig das glänzende Gerät in ihren Händen betrachtete.

„Ich habe es heute im Wald gefunden“, antwortete Frieda. „Es sieht aus wie eine Bohrmaschine, aber ich habe das Gefühl, dass sie etwas Besonderes ist.“

Zusammen begannen sie, die Bohrmaschine zu erforschen. Frieda hielt sie fest, richtete sie auf ein Stück Holz und dachte dabei an ein einfaches Labyrinth. Zu ihrer Verblüffung und Freude verwandelte sich das Holz unter dem Einfluss der Bohrmaschine in genau das Labyrinth, an das sie gedacht hatte.

„Hast du das gesehen?“ rief Frieda aus. „Sie kann Gedanken in Holz verwandeln!“

Herr Wirbelwind lachte vergnügt. „Das ist ja fantastisch! Stell dir nur vor, was wir alles erschaffen könnten!“

In den folgenden Tagen setzten Frieda und Herr Wirbelwind ihre Experimente mit der magischen Bohrmaschine fort. Sie erschufen die unglaublichsten Holzkonstruktionen, Labyrinthe, die sich in der Luft zu winden schienen, und Skulpturen, die so lebendig wirkten, als könnten sie jeden Moment zu sprechen beginnen.

Doch eines Tages, als sie gerade dabei waren, ein besonders komplexes Labyrinth zu gestalten, dachte Frieda zufällig an einen riesigen, lachenden Frosch. Bevor sie ihre Gedanken kontrollieren konnte, hatte die Bohrmaschine diese bereits umgesetzt und ein riesiges Froschlabyrinth geschaffen.

„Ups“, sagte Frieda und sah beschämt zu Herrn Wirbelwind. „Ich glaube, ich muss noch üben, meine Gedanken zu kontrollieren.“

Herr Wirbelwind konnte nicht anders, als laut zu lachen. „Das ist das Lustigste, was ich seit Langem gesehen habe! Aber du hast recht, wir müssen vorsichtig sein. Wer weiß, was passiert, wenn wir an etwas wirklich Verrücktes denken.“

Während sie weiterarbeiteten und ihre Fähigkeiten verbesserten, entdeckten sie durch Zufall, dass die Bohrmaschine auch Nachrichten aus der Zukunft anzeigen konnte. Eines Tages erschien auf ihrem Griff eine Nachricht: „Bitte sendet das Gerät zurück. Es ist eine Zeitreise-Erfindung, die versehentlich in eure Zeit gelangt ist.“

Frieda und Herr Wirbelwind standen vor einer schwierigen Entscheidung. Sollten sie das wunderbare Gerät, das ihnen so viel Freude und Inspiration gebracht hatte, in die Zukunft zurücksenden oder es behalten, um weiterhin unglaubliche Kreationen zu erschaffen?

Nach langen Gesprächen, in denen sie über die Verantwortung und die möglichen Folgen ihres Handelns nachdachten, beschlossen sie schließlich, das Richtige zu tun.

„Frieda, ich denke, wir wissen beide, was wir tun müssen“, sagte Herr Wirbelwind sanft. „So sehr wir das Gerät auch lieben, es gehört nicht in unsere Zeit. Wir müssen es zurücksenden.“

Frieda nickte zustimmend. „Ja, du hast recht. Es war wundervoll, damit zu arbeiten, aber wir können nicht riskieren, die Zukunft zu verändern.“

Mit schwerem Herzen, aber im Wissen, das Richtige zu tun, bereiteten sie die Bohrmaschine zur Rücksendung vor. Als sie sie in das speziell dafür vorbereitete Paket legten, flüsterte Frieda: „Danke für alles, was du uns gelehrt hast. Mögest du in der Zukunft Gutes bewirken.“

Mit einem letzten, wehmütigen Blick auf das glänzende Gerät schlossen sie das Paket und sendeten es auf seine Reise zurück in die Zukunft.

In den darauf folgenden Tagen fühlten sich Frieda und Herr Wirbelwind zwar ein wenig verloren ohne die magische Bohrmaschine, doch ihre Kreativität war nicht erloschen. Inspiriert von ihren Erlebnissen, erschufen sie weiterhin wundervolle Holzkonstruktionen und Labyrinthe, die die Dorfbewohner und Besucher aus nah und fern in Staunen versetzten.

Und während sie arbeiteten, wurden sie sich immer mehr bewusst, dass die wahre Magie nicht in der Bohrmaschine lag, sondern in ihrer eigenen Fantasie, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Fähigkeit, mit ihren Händen Leben in Holz zu hauchen. So lebten Frieda und Herr Wirbelwind weiter, bereichert durch die Abenteuer und Lektionen, die ihnen das geheimnisvolle Gerät aus der Zukunft gebracht hatte, und teilten ihre Geschichten und ihr neu gewonnenes Wissen mit allen, die bereit waren, zuzuhören und zu lernen.

Einfühlungsvermögen & Empathie
Selbstbewusstsein & Unabhängigkeit
Verantwortung & Zuverlässigkeit

Späte Grundschulzeit (10-12 Jahre)

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Nachmittagsgeschichten
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